We built this city, we built this city on rock and roll
Starship - We Built This City
Wie sprichwörtlich in eine andere Stadt, führen auch viele Wege nach Machu Picchu. Neben dem ehemligen Handelsweg durchs Tal, einem militärischen Pfad als Abkürzung durch die Berge und dem heiligen Pfad, kann man heutzutage ganz bequem mit dem Zug von Cusco nach Aguas Calientes (auch: Machu Picchu Pueblo) fahren und dann den Bus die Serpentinen rauffahren.
Das habe ich natürlich nicht gemacht (wäre ja zu langweilig). Schon vor Wochen hatte ich mich für eine viertägige Wanderung auf dem (heiligen) Inca Trail angemeldet. Laut unserem Guide, welcher der entbehrungsreichen Tour mit Zelten bei strömendem Regen, ohne Duschen und Toiletten, die man lieber nicht aufsuchte, den entsprechenden spirutuellen Touch gab, erklärte uns, dass wir Auserwählte seien, weil nur 400 Personen (ikl. Guides und Trägern) täglich zugelassen werden.
Nachdem es unsere 14köpfige Gruppe über den "Pass der toten Frauen" (4200m) geschafft hatte und wir von unserem Guide noch in das ein oder andere Inca-Ritual eingeweiht worden waren, waren wir am vierten Tag - spätestens als wir vom "Sonnentor" aus Machu Picchu erblickten - bereit, selbst daran zu glauben, dass wir Auserwählte waren. Auf Bilder sieht die ehemalige Inca-Stadt ja schon beeindruckend aus. In Realität ist sie das noch viel mehr.
| Aufstieg zum "Pass der toten Frauen" |
| auf dem "Pass der toten Frauen": ab hier geht es nur noch bergab (denkste) |
| erster Blick auf Machu Picchu am Morgen des vierten Tages |
| unsere Wandergruppe in Machu Picchu |
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