Mittwoch, 25. Februar 2015

Catch me if you can

Catch me, catch me, if you can.
I'll drive the Panamerican.
From Cape Horn to Mexico
leads the road that I will go.

Panamericana Song

Vor einer guten Woche habe ich Südamerika hinter mir gelassen und bin mit dem Flug nach Panama City geographisch in Nordamerika gelandet

In Panama habe ich mir natürlich den Kanal (genauer gesagt die Miraflores-Schleusen auf der Pazifikseite) angeschaut und war in der Kaffeeregion um Boquete, wo es tatsächlich ausgezeichneten Kaffee gab.

Nach einer Wanderung im Chirripó-Nationalpark, bin ich nun schon im Nordwesten Costa Ricas angekommen.

Von jetzt an muss ich mich etwas sputen, denn ich will schließlich bis Mexiko kommen. Der Rückflug geht am 18. März und ich habe noch einiges vor...

am Panamakanal


aufgepasst am Panamakanal

Kaffeebohnen in Boquete

Nationalpark Chirripo











Donnerstag, 12. Februar 2015

Higher

Although I would like our world to change
It helps me to appreciate
Those nights and those dreams
But, my friend, I'd sacrifice all those nights
If I could make the Earth and my dreams the same
The only difference is
To let love replace all our hate
So let's go there
Let's make our escape
Come on, let's go there
Let's ask can we stay? 
Can you take me higher?
To the place where blind men see
Can you take me higher?
To the place with golden streets
Creed - Higher

Nachdem ich auf dem Inca Trail und vor ein paar Tagen nochmal im Nationalpark Cajas im Sueden Ecuadors meine Hoehentauglichkeit und Kondition getestet hatte, fuehlte ich mich bereit, den Cotopaxi in Angriff zu nehmen. Bis zur Schutzhuette auf 4800m war ich vor ein paar Jahren schon mal gewesen. Dieses Mal sollte es der Gipfel sein, der trotz seiner 5897m relativ einfach zu erreichen sein sollte.

In Latacunga tat ich mich mit Vladimir aus Russland zusammen und heuerte einen Bergfuehrer an. Am ersten Tag fuhren wir mittags in den Nationalpark Cotopaxi, um uns zu aklimatisieren. Nach dem Abendessen hiess es um 19:00 "Schlafenszeit", denn um 23:00 sollte unsere Tour beginnen. Wir fuhren mit dem Pickup bis zum Parkplatz unterhalb der Schutzhuette (4500m). Kurz nach Mitternacht passierten wir die Schutzhuette, die momentan renoviert und daher nicht bewirtschaftet wird. Dann wurden die Steigeisen ausgepackt, denn ein Stueck oberhalb der Huette beginnen Schnee und Eis. Mit Stirnlampen bewaffnet und am Seil schicksalhaft miteinander verbunden, versuchten wir den Rhythmus unseres Guides zu imitieren.

Ab ca. 5500m wurde es ziemlich hart. Andere Gruppen ueberholten uns zwar, mussten sich aber auf dem Weg mehrmals uebergeben. Eine Gruppe musste umkehren. Wir bissen uns durch und kurz nach 6:00, genau richtig zum Sonnenaufgang, erreichten wir den Gipfel. Ein grossartiges Erlebnis, das die Bilder nur zum Teil widerspiegeln.

Den Abstieg bewaeltigten wir uebrigens in etwas mehr als zwei Stunden; teilweise auf dem Hintern sitzend und durch den Schnee rutschend oder mit dem Eispickel sichernd uebers Eisfeld.

auf dem Gipfel des Cotopaxi bei Sonnenaufgang, am linken Rand ist der Krater zu erkennen

Schnee und Eis auf dem Weg, im Hintergrund die Gipfel der Illizas