Welcome to the Hotel California
Such a lovely place (Such a lovely place)
Such a lovely face
Plenty of room at the Hotel California
Any time of year (Any time of year)
You can find it here
The Eagles - Hotel California
Das Hotel gibt es wirklich und ich habe eine Nacht dort verbracht, als ich in Montevideo war. Es war aber eine ganz normale Unterkunft (es hatte nichts mit dem von den Eagles beschriebenen Hotel gemein) und war trotz drei Sternen ziemlich günstig.
Die letzten Tage habe ich in und um Buenos Aires herum verbracht. Hier sind ein paar Eindrücke.
Buenos Aires
Das als Paris Südamerikas betitelte Buenos Aires wirkt in der Tat ziemlich europäisch. Am ersten Tag wundere ich mich noch darüber, wo die kolonialen Bauten sind. Am zweiten Tag lasse ich mir bei der Walking Tour erklären, dass die Stadt zu Beginn der Kolonialzeit nur wenig Bedeutung hatte und die reichen Stadtväter in den "Goldenen Jahren" (ca. ab 1870) vieles aus der Vergangenheit dem Erdboden gleichmachen liessen und stattdessen eine Metropole nach ihren Wünschen schufen.
| wenn man sich in Buenos Aires verlaufen sollte, kann man sich immer am Obelisken orientieren |
| die Porteños (Einwohner von Buenos Aires) schufen sich ihre Stadt nach ihren Vorstellungen; hier verschiedene Baustile an einem Gebäude |
| am ehemaligen Hafen in Buenos Aires |
Sehr nett finde ich das Viertel San Telmo, mit seinen "italienischen" Cafés und den ganzen Antiquitätenläden. Sehenswert ist natürlich auch das pitoreske La Boca, wobei das schon sehr touristisch daher kommt.
| Laden in San Telmo: wer hier nicht das Richtige findet, ist selbst schuld |
| (ehemaliges) Künstlerviertel La Boca, inzwischen doch sehr touristisch |
Neben den typischen Clichés (Tango, Fussball, breiteste Strasse der Welt,...) kann man in der 15-Millionenstadt so ziemlich alles finden, was man sich vorstellen kann; auch ein Dojo, um Aikido zu trainieren.
Montevideo
Im Gegensatz zu Buenos Aires ist die uruguayische Hauptstadt deutlich einfacher zu Fuss zu erkunden und die meisten Gebäude in der Innenstadt sind im Kolonialstil. Ich finde ja, dass man sich an den neoklassizistischen Gebäuden schnell satt sieht. Auf den ersten Eindruck sind die Menschen hier sehr hilfsbereit.
| Montevideo bei Tag... |
| ... und bei Nacht |
Colonia del Sacramento
Der ehemalige portugiesische Schmugglerhafen liegt von Buenos Aires aus gesehen auf der anderen Seite des Rio de la Plata. In ca. 1,5 Std. ist man mit der Fähre rübergefahren.
| so wie hier, sieht es fast in der ganzen Stadt aus |
| Oldtimer in old town |
| Sonnenuntergang in Colonia del Sacramento |
Hier sieht es fast noch so aus wie vor 300 Jahren. Trotzdem scheint das Städtchen die Touristen irgendwie zu verkraften, denn es ist weder überlaufen, noch bekommt man an jeder Ecke Souvenirs angeboten. Für mich bisher eines der Highlights.
| die Urugayos trinken gerne Mate; am liebsten immer und überall |
San Antonio de Areco
Die Stadt gilt als Symbol der (aussterbenden) Gaucho-Kultur. Ausgestorben war die Stadt allerdings, als ich dort war. Sie wirkte fast wie in einem Western vor dem Showdown. Die vielen Läden, die Ponchos, Hüte, die typischen Messer etc. verkaufen hatten alle geschlossen. Offenbar ist nur am Wochenende hier wirklich was los.
So konnte ich in aller Ruhe durch die Strassen laufen und ein wirklich ausgezeichnetes Rumpsteak essen. Nach meinen Erfahrungen in Buenos Aires und Montevideo hatte ich schon befürchtet, alle Lobpreisungen des hiesigen Rindfleischs seien romantische Schwärmereien.
Kurz vor meiner Abfahrt traf ich auch noch einen waschechten Gaucho, der plötzlich aus dem Nichts an der Bushaltestelle auftauchte. Es erzählte mir, dass er auf dem Weg zu einem internationalen Gaucho-Wettkampf in der Pampa war. Ich fand die Begegnung ganz cool, weil sie eben nicht das typische Touristending war.
| Gaucho Flavio, den ich am Busterminal in San Antonio traf |
...ist der Fitz Roy noch Teil deines Plans?! Ich hoffe es sehr!
AntwortenLöschenDann erhol dich noch gut; in wenigen Tagen stoßen wir dazu, und dann is' Schluss mit lustig ;o)) Sind gerade dabei, Parkplätze zu buchen, online in der scheinbar überfüllten Maschine einzuchecken und die wichtigsten Sachen zuhause zu vergessen ;o) Und natürlich, die letzten Weihnachtsfeiern zu absolvieren.
Viele Grüße + bis bald!